Commodity Market Dynamics, Analysis, and Forecast for Thermal Coal (Recent Update)
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I. Marktverfassung
(A) Preisentwicklung
1. Spotpreise: Zum 22. Dezember 2025 betrug der ex-Lager-Preis für thermische Kohle mit einem Heizwert von 5.500 kcal/kg im Hafen Qinhuangdao rund 745 RMB/Tonne, ein Rückgang von etwa 90 RMB/Tonne gegenüber dem Vormonat und von 50 RMB/Tonne gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Preis für thermische Kohle mit einem Heizwert von 5.000 kcal/kg lag bei rund 659 RMB/Tonne, was einem Rückgang von etwa 70 RMB/Tonne vom H?chststand im November entspricht. Seit Anfang Dezember verzeichnen die Preise für thermische Kohle kontinuierlich fallende Tendenzen; der Referenzpreis fiel am 3. Dezember erstmals unter 800 RMB/Tonne und ist seitdem weiter gesunken.
2. Terminpreise: Auch die Terminpreise für thermische Kohle zeigten eine Schw?che. Zum 12. Dezember 2025 notierte der Front-Monats-Futures-Kontrakt bei rund 801,4 RMB/Tonne; die meisten Kontrakte wiesen kaum oder keine Bewegung auf – ein Hinweis auf eine insgesamt stabile, jedoch b?rische Marktsentiment.
(B) Angebots-Nachfrage-Situation
1. Angebotsseite
– Inl?ndische Produktion: Im November 2025 belief sich die Rohkohleproduktion durch staatlich festgelegte gro?e Industriebetriebe auf insgesamt 430 Millionen Tonnen, ein Rückgang um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr; die kumulierte Produktion von Januar bis November erreichte 4,4 Milliarden Tonnen, ein Plus von 1,4 % gegenüber dem Vorjahr. Seit Dezember haben die meisten Kohlebergwerke ihren normalen Produktionsbetrieb beibehalten. Die Gesamtkohleversorgung bleibt insgesamt stabil, obwohl eine kleine Zahl von Bergwerken nach Erreichen ihrer j?hrlichen Produktionsziele ihre F?rderung reduziert oder eingestellt hat.
– Importe: Im November 2025 beliefen sich Chinas Kohleimporte auf 44,053 Millionen Tonnen, ein Rückgang um 19,9 % gegenüber dem Vorjahr; die kumulierten Importe von Januar bis November betrugen 431,676 Millionen Tonnen, ein Minus von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 wird nur ein geringfügiges Wachstum der Importvolumina erwartet, wodurch das Gesamtangebot stabil bleibt.
2. Nachfrageseite
– Stromsektor: Im November 2025 ging die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken durch staatlich festgelegte gro?e Industriebetriebe um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr zurück (im Vergleich zu einem Anstieg von 7,3 % im Oktober). Von Januar bis November stiegen die Stromerzeugung aus Solar-PV-, Wind-, Wasser- und Kernkraft um 23,4 %, 22,0 %, 17,1 % bzw. 4,7 % – ein deutlicher Hinweis auf den Substitutionseffekt neuer Energiequellen gegenüber kohlebefeuerten Kraftwerken.
– Nicht-stromerzeugende Sektoren: Branchen wie Chemie und Baustoffe stehen unter Kostendruck, was zu einer schwachen Nachfrage führt. So führten anhaltende Preisanstiege für thermische Kohle im dritten Quartal zu h?heren Energiekosten und damit zu sinkenden durchschnittlichen Betriebsraten bei Anlagen zur Herstellung von Methanol und Harnstoff aus Kohle.
(C) Lagerbestandsniveaus
Stand 19. Dezember 2025 beliefen sich laut einer Umfrage des Unternehmens Mysteel unter 55 gr??eren H?fen des Landes die Lagerbest?nde an thermischer Kohle auf 70,928 Millionen Tonnen – ein w?chentlicher Anstieg um 0,645 Millionen Tonnen. Die Lagerbest?nde an H?fen der Bohai-Bucht stiegen weiter an; auch die Best?nde an Ostchinesischen und Südchinesischen H?fen erh?hten sich moderat, w?hrend die Lagerbest?nde an nord?stlichen sowie an Binnenfluss-H?fen (Jiangnei) leicht rückl?ufig waren. Insgesamt befinden sich die Hafenlagerbest?nde weiterhin auf steigender Tendenz. Aufgrund hoher Langfristvertragsabdeckung (LTC) zeigen Kraftwerke nur begrenzte Motivation, ihre Spotkohlebest?nde aufzufüllen, und halten ihre Beschaffungspl?ne strikt an festgelegte, unver?nderliche Nachfrageanforderungen gebunden.
II. Analyse und Bewertung
(A) Gründe für den Preisrückgang
1. überversorgter Markt: Die inl?ndische Kohleproduktion bleibt relativ stabil; obwohl die Kohleimporte gegenüber dem Vorjahr zurückgingen, stellen sie nach wie vor eine erg?nzende Versorgungsquelle dar. Zudem ist der Einfluss einer reduzierten oder ganz eingestellten F?rderung einiger Bergwerke – nach Erreichen ihrer j?hrlichen Produktionsziele – begrenzt. Gleichzeitig liefern H?ndler aktiv Kohle aus Langfristvertr?gen (LTC), um ihre Lieferverpflichtungen zu erfüllen, was das Marktangebot zus?tzlich erh?ht.
2. Schwache Nachfrage: Die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken steht zunehmend unter Druck durch neue Energiequellen, was zu einem geringeren Kohleverbrauch führt; nicht-stromerzeugende Sektoren sind aufgrund von Kostenbelastungen und schwacher Marktnachfrage gezwungen, ihre Betriebsraten zu senken. Endverbraucher, die unter hohen Lagerbest?nden und schwacher Nachfrage leiden, verlangsamen ihr Kauftempo, wodurch die Handelsaktivit?t am Markt eingeschr?nkt wird.
3. Klimafaktoren: Die landesweite Durchschnittstemperatur im November 2025 lag über dem Normalwert, wodurch die traditionelle winterliche Heizbedingte Nachfrage nach Kohle geschw?cht wurde. Der H?hepunkt der Heizstromnachfrage trat sp?ter als üblich ein, was zu einem Rückgang des j?hrlichen Kohleverbrauchs beitrug.
(B) Zentrale Marktspannung
Die vorherrschende Marktspannung besteht in der Spannung zwischen der aktuellen Realit?t ?hoher Lagerbest?nde und schwacher Nachfrage“ und den noch bestehenden Erwartungen des Marktes an einen ?winterlichen Kohleverbrauchs-H?hepunkt“. Obwohl der Markt bereits in seine traditionelle Hochverbrauchsphase eingetreten ist, drücken hohe Lagerbest?nde bei Kraftwerken und unterdurchschnittliche t?gliche Verbrauchsraten den Kohlemarkt weiterhin nach unten. Solange sich die Nachfrage nicht spürbar verbessert, ist eine Trendwende am Markt unwahrscheinlich.
III. Ausblick
(A) Kurzfristiger Ausblick (Dezember 2025 – Q1 2026)
1. Preistrend: Die Preise für thermische Kohle werden sich kurzfristig voraussichtlich in einer engen Spanne bewegen und insgesamt schwach bleiben. Obwohl ein neuer K?lteeinbruch die nachfragebedingte Kohlenachfrage im Nordchina-Heizsektor anheben und damit etwas Preissupport bieten k?nnte, beschr?nken die hohen Lagerbest?nde bei Kraftwerken den Spotkauf. Zudem verst?rken kontinuierliche Preisanpassungen nach unten durch bedeutende Kohlegruppen die b?rische Stimmung bei H?ndlern – wodurch weiterer Abw?rtsspielraum bleibt. Die Wahrscheinlichkeit jedoch, dass die Preise unter 700 RMB/Tonne fallen, ist ?u?erst gering; der Boden dieses Korrekturzyklus wird voraussichtlich im Bereich von 750–770 RMB/Tonne liegen.
2. Angebots-Nachfrage-Gleichgewicht: Auf der Angebotsseite bleibt die inl?ndische F?rderung weitgehend stabil, w?hrend importierte Kohle nur eine begrenzte zus?tzliche Versorgung bereitstellen wird. Auf der Nachfrageseite sorgen die Winterheiznachfrage und der industrielle Stromverbrauch für moderaten Support – doch das Gesamtwachstum der Nachfrage bleibt begrenzt. Folglich wird das Angebot-Nachfrage-Verh?ltnis voraussichtlich weiterhin relativ locker bleiben.
(B) Mittel- bis langfristiger Ausblick (Gesamtjahr 2026)
1. Preistrend: Der durchschnittliche Preis für thermische Kohle im Jahr 2026 dürfte gegenüber 2025 steigen, m?glicherweise mit einem Muster ?niedrig im ersten Halbjahr, hoch im zweiten Halbjahr“. Das erste Halbjahr k?nnte weiterhin von einer relativen überversorgung gepr?gt sein, w?hrend sich im zweiten Halbjahr das Angebot-Nachfrage-Verh?ltnis straffer gestalten k?nnte – was zu einer allm?hlichen Aufw?rtskorrektur der Referenzpreise führen würde. Marktanalysten prognostizieren, dass der durchschnittliche Jahrespreis für thermische Kohle mit 5.000 kcal/kg in der Provinz Shandong im Jahr 2026 bei rund 715 RMB/Tonne liegen k?nnte – ein Anstieg von etwa 80 RMB/Tonne (bzw. +12,6 %) gegenüber 2025.
2. Angebots-Nachfrage-Gleichgewicht: Die inl?ndische Kapazit?tsausweitung bleibt begrenzt, w?hrend weiterhin veraltete Kapazit?ten schrittweise vom Markt genommen werden – wodurch die inl?ndische Produktion weitgehend konstant bleibt. Die Importvolumina werden voraussichtlich nur geringfügig zunehmen, was die Gesamtversorgung stabil h?lt. Auf der Nachfrageseite hat Chinas Kohleverbrauch eine Plateauphase erreicht; gleichwohl wird ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum und eine nachhaltige industrielle Aktivit?t den Kohleverbrauch auf einem signifikanten Niveau halten. Insgesamt wird für den Kohlemarkt 2026 ein grundlegendes Gleichgewicht erwartet – mit einer leichten überschusslage.
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